Philosophie

so arbeite ich

Das Fühlen und Denken eines Menschen beeinflußt sein Handeln, gesteuert über das Zentrale Nervensystem. Der Zusammenhang zwischen dem Fühlen, dem Denken und der Verkörperung, ist uns während unseres alltäglichen Tuns in der Regel zu über 80 % nicht bewußt. Deshalb ist der Grundsatz der Selbstverwirklichung ersteinmal, sich selbst zu erfahren.

Selbsterfahrung bedeutet Entdecken. Zu entdecken „Wie fühle und denke ich in Bezug auf meine Situation, meine Umgebung, mein Weiterkommen oder in Bezug auf verschiedene mögliche Vorgehensweisen? Was sind meine eigene Grundsätze und Vorstellungen? Was treibt mich an, blockiert mich, oder welche Gedanken und Gefühle richten sich gar gegen mich selbst? Wie definiere ich mich über das Leben und was brauche ich wirklich?“

Ein wichtiger Baustein in meiner Arbeit, ob im Einzelcoaching, in Seminaren oder in der Meditation, sind Wortbedeutungen und der tiefere Sinn als Adaption im Zentralen Nervensystem, der Schaltzentrale unseres gesamten Organismus. Denn der Mensch ist in der heutigen Zeit überwiegend über den Verstand unterwegs. Wir können nur für wert empfinden, was wir verstehen. Was uns logisch erscheint, dem können wir eher folgen, als einer irrealen Phantasiewelt, in die wir uns vielleicht manchmal flüchten, um zu träumen, uns zu entspannen und uns vom Alltagserleben zu erholen. Die tiefgründigere Deutung eines geäußerten Wortes beispielsweise, schafft oft ein anderes Bewußtsein für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, da die Logik von unserm Logos (menschliche oder göttliche Vernunft, umfassender Sinn, Weltvernunft) im Zentralen Nervensystem in Bruchteilen von Sekunden erfasst und weiter verknüpft wird. So entsteht mehr Klarheit und es können ganz individuell neue Ideen entstehen.

Die besten Ideen entspringen dem Individuum selbst, auch wenn wir es allzuoft Eingebung nennen!